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| Podiumsdiskussion und Party "60 Jahre Israel" in Frankfurt - 23.04.2008 |
„Der Iran – Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer”
Samstag, 10.05.08, 19.00 Uhr
Podiumsveranstaltung mit Dr. Stephan Grigat aus Wien, Fathiyeh Naghibzadeh aus Berlin, Thomas von der Osten-Sacken aus Frankfurt und Andreas Benl aus Hamburg. Einleitung und Moderation: Gruppe Morgenthau.
Café KoZ (Kommunikationszentrum) im Studierendenhaus der Universität/Bockenheim, Jügelstraße 1
Anschließend Party „60 Jahre Israel - we celebrate“ im IVI (Institut für vergleichende Irrelevanz), Kettenhofweg 130
Die Frieden predigenden Glaubens-Krieger islamischer Provenienz hätten allen Grund, sich ausnahmsweise mal nicht beleidigt und hetzend in Pose zu werfen. Ihre Sache läuft. Der politisch kämpfende Teil des Islams ist zu einer weltweit agierenden Bewegung angewachsen. Es besteht nirgendwo Mangel an bereitwilligen Rekruten, die für ausnahmslos alle denkbaren Manifestationen der Gewalt und Vernichtung zu haben sind. Der Iran firmiert hierbei als staatliche Avantgarde des weltweiten Dschihad, der die islamische Weltherrschaft herbeiführen soll. Sein immer weiter voranschreitendes Nuklearporgramm eröffnet dem totalitären Regime und seinen fanatisierten Anhängern neue Möglichkeiten im Kampf gegen Israel. Kein Zufall, dass der projektive Hass der zu Felde Ziehenden auf den Staat fixiert ist, der vor 60 Jahren als Konsequenz aus der Shoah gegründet worden ist, denn eliminatorischer Antisemitismus bildet den ideologischen Kern des radikalen Islams. Israel und seine Bewohnerinnen und Bewohner stehen heute abermals im Visier von Antisemiten, die zu allem bereit sind. Die iranische Atombombe hat nur den einen Zweck: sie soll Israel, das “zionistische Gebilde”, von der Landkarte fegen. Der Staatspräsident des Teheraner Regimes lässt keine Gelegenheit aus, genau das einer beharrlich ignoranten Weltöffentlichkeit zu erklären. Statt den aktionsfähigen Fortsetzern des Nationalsozialismus mit allen Mitteln den Abgang zu bereiten, herrscht gerade im europäischen Hinterland Einverständnis mit der islamischen Zivilisationsfeindschaft und dem begrölten Recht auf Judenhass. Nicht zuletzt die europäische Linke kollaboriert im geschichtsvergessenen und kulturrelativistischen Jargon mit den islamischen Förderern einer unbedingten Bereitschaft zur Vernichtung. Keine Frage: vor nicht allzu langer Zeit war die Mahnung, man solle nicht jede weltgeschichtliche Grausamkeit als Holocaust und nicht jedes zweite Regime als faschistisch etikettieren ein triftiger, über das relativierungssüchtige Bedürfnis, das in aller Regel als Movens hinter solchen Verlautbarungen stand, aufgeklärter Einwand. Einstweilen jedoch ist die Warnung vor einer solch interessierten Inflationierung ihrerseits zur politischen Floskel verkommen, die immer dann aufschreit, wenn es darum zu gehen hätte, eine reale Bedrohung, wie sie durch die iranische Gottesdiktatur und ihre Helfershelfer aufschimmert, zu benennen, um zu entsprechenden Konsequenzen gelangen zu können. Während der eine, jeglicher Vernunft entrückte Teil der Gesellschaft es sich in der traditionell geschichtsrevisionistischen Halluzination eines israelischen Vernichtungskrieges gegen die Palästinenser bequem gemacht hat, relativiert der andere Teil den zur Tat drängenden Geschichtsrevisionismus von Ahmadinedschad und Co.. Weder mit den Einen noch den Anderen lässt sinnvoll sich diskutieren. Es geht um Israel, es geht um die Verteidigung zivilisatorischer und bürgerlicher Mindeststandards und um die Frage, wie sich diese konkrete Verteidigung gestalten lässt. Für eine radikale Kritik des Islams! Für Säkularisierung & Freiheit im Nahen & Mittleren Osten!
Veranstalter: Frankfurter Bündnis gegen das iranische Vernichtungsprogramm (Autonome Liste Café Kurzschlusz, Gruppe Morgenthau, Honestly-Concerned, Initiative Studierender im I.G.Farben-Haus, Prozionistische Linke, Zeitschrift CCP, Zionistische Organisation Frankfurt)
Unterstützer: AK Antifa Mainz, Jugendbildungswerk Frankfurt, Comité Liberté Giessen, AStA FH Frankfurt & AStA Uni Frankfurt, kao ffm
Mehr Infos:
Prozionstische Linke Frankfurt
Gruppe Morgenthau Frankfurt
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| Vortrag und Diskussion über Widerstand im Iran - 19.04.2008 |
Samstag, 19. April, 19.00 Uhr, kino achteinhalb, Nauwieserstr.19, Saarbrücken
Parviz Ghelichkhani (62) war Kapitän der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen der Jahre 1964, 1972 und 1976. Als im Jahr 1968 der Iran bei den Asienmeisterschaften den ersten Platz belegte, war Ghelichkhani nicht bereit, sich wie die anderen seiner Teamkollegen und Verbandsmitglieder vor dem Schah zu verbeugen und ihm die Hand zu küssen. Dies war ein öffentlicher Akt der Rebellion gegen das Schah-Regime. Von diesem Zeitpunkt an befand sich Ghelichkhani im Visier des iranischen Geheimdienstes (SAVAK) und wurde wenig später verhaftet und gefoltert. Nach seiner Haftentlassung spielte er noch einige Jahre in der Fußballnationalmannschaft, stand aber während dieser Zeit ständig unter Beobachtung durch den Geheimdienst. Vor der Fußballweltmeisterschaft im Jahr 1978 verließ Ghelichkhani die Mannschaft aus Protest gegen den Schah.
Nach der Revolution im Jahr 1979 setzte er seine politischen Aktivitäten im Iran fort. Wie während des Schah-Regimes wurde er auch von den Mullahs wegen seiner politischen Positionen unter Druck gesetzt.
Diesmal konnte er jedoch einer Verhaftung entgehen und das Land rechtzeitig verlassen Heute arbeitet Ghelichkhani in Paris als Herausgeber des oppositionellen Magazins "Arasch". Er tritt für Menschenrechte und die Freilassung der politischen Gefangenen im Iran ein.
Die Diskussion wird ins Deutsche übersetzt.
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| Veranstaltungen: Vorträge und Demos - 05.04.2008 |
Donnerstag, 17. April 2008 - 20.00 Uhr
Buchvorstellung "What's new, Economy?" - Die Transformation der Weltwirtschaft
mit dem Herausgeber Stefan Frank
Buchhandlung Hofstätter, Johannisstraße 3, Saarbrücken
Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung in Kooperation mit der Antifa Saar/Projekt AK
Die täglichen Meldungen über Milliardenverluste von Banken, Fonds und Versicherungen wecken die Angst vor einer weltweiten Wirtschaftskrise. Die Art der Krise zeigt eine tiefgehende Veränderung der Weltwirtschaft. Stefan Frank, der bereits im Jahre 2002 den Immobiliencrash und die weltweite Bankenkrise prognostiziert hat, erklärt in seinem Buch, wie schon in den neunziger Jahren die Bedingungen geschaffen wurden, die zur derzeitigen Krise geführt haben.
Stefan Frank ist Politikwissenschaftler und Publizist. Er lebt in Hamburg und schreibt u.a für konkret
Freitag, 18. April 2008 - 20 Uhr
Vortrag "Nazis ohne Neo?" - Die Anwesenheit extremer Rechter in Parlamenten
Galerie im Filmhaus, Mainzer Str. 8, Saarbrücken
Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Saar in Kooperation mit der Antifa Saar / Projekt AK. Es referieren Vertreter des Projekts "NiP Sachsen"
Mit 4% der Wählerstimmen scheiterte die saarländische NPD bei den saarländischen Landtagswahlen 2004 nur knapp daran, in den Landtag einzuziehen. Bei den gleichzeitig durchgeführten Kommunalwahlen erreichte die NPD in Völklingen fünf und in Saarbrücken drei Mandate. Bereits jetzt kündigt sie an, den Sprung in den Landtag 2009 schaffen zu wollen und mobilisiert ihre Anhänger. Welche Auswirkungen der Einzug der NPD in den Landtag haben kann, schildern VertreterInnen des Projekts "NiP Sachsen".
"NiP Sachsen" ist ein Redaktions-Kollektiv, welches mit Hilfe einer Internetseite und jährlichen Print-Ausgaben eine kritische Dokumentation über die Aktivitäten von Nazis in sächsischen Parlamenten bietet. Begonnen hat das Projekt mit der Kommunalwahl im Juni 2004 und erweiterte sich nach der Landtagswahl im September 2004.
In dem Vortrag mit anschließender Diskussion werden die ReferentInnen die Protagonisten der sächsischen NPD-Landtagsfraktion kurz vorstellen und die Entwicklungen der über 3jährigen Anwesenheit der Neonazis im Landesparlament skizzieren. Insbesondere soll es darum gehen, welche Auswirkungen die Parlamentsmitgliedschaft der NPD auf die regionale Neonazi-Szene hat und wie die NPD das gesellschaftliche Klima und die Arbeitsweise im Landtag beeinflusst und verändert. Diskutiert werden soll außerdem die Frage, welchen Mehrwert der „Kampf um die Parlamente“ der NPD bringt und welche parteiinternen Grenzen sich bei den Neonazis offenbaren.
Weitere Informationen auch unter: http://nip.systemli.org
Hinweis:Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Samstag, 26. April 2008
14 Uhr, Reichstraße/Saargalerie, Saarbrücken
Die "Antinationale Offensive" (www.antinationale.de) ruft auf zur Demonstration "Für ein neues Autonomes Zentrum! Alternative Freiräume erkämpfen und verteidigen!"
Donnerstag, 1. Mai 2008
Für den 1.Mai haben Nazis eine Doppeldemo in Kaiserslautern und Neustadt (Pfalz) angemeldet. Aufruf zu Gegenaktivitäten unter 1.mai.blogsport.de
Samstag/Sonntag, 25./26. Mai 2008
Der im vergangenen Jahr geplatzte Bundesparteitag der NPD, für dessen Durchführung auch eine Halle in Saarbrücken im Raum stand, soll nun am letzten Maiwochenende in Bamberg/Bayern abgehalten werden. Sobald es konkrete Infos zu Gegenaktivitäten und Mitfahrgelegenheiten gibt, werden wir euch hier informieren.
Kurzmeldungen:
- Nach 10 Monaten Betrieb ist der Naziladen "First Class Streetwear" in Neunkirchen nun wieder weg. Der dem Nazi-Hooligan-Spektrum des 1.FC Kaiserslautern zuzurechnende Betreiber T. Staudacher hat sein Geschäft nach Bexbach verlegt. Siehe dazu auch diesen Artikel bei indymedia.
- Unter www.jugendantifa-saar.de.vu gibt's was neues im Saarland.
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| Antifaschistische Kundgebung in Neunkirchen - 23.02.2008 |
Neunkirchen: Die für den kommenden Samstag geplante Nazidemonstration in Neunkirchen wurde auf Beschluss des Landratamts verboten. Die Autonome Antifa Neunkirchen ruft dennoch, gemeinsam mit dem Bündnis gegen Rechts Neunkirchen, zu einer Kundgebung auf.
Kundgebung gegen Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus Samstag, 23. Februar - 10.00 Uhr - Lindenallee Neunkirchen
Infos bei der Autonomen Antifa Neunkirchen/Saar unter http://neunkirchen.antifa.net
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| Zum Jahresende - FraFra und die braunen Zwerge - 31.12.2007 |
Es gibt wenig zu feiern für die Nazis im Saarland: nachdem die Datenantifa über Weihnachten eine ganze Reihe Nazi-Internetseiten lahmgelegt hat, darunter auch sämtliche Seiten des saarländischen NPD-Chefs Frank Franz (npd-saar.de, naweko.de, nationalversand.de, jugend-fuer-deutschland.de u.a.; siehe Artikel bei indymedia.de), konnte auch die saarländische Nazi-Band "Jungsturm" um Sänger Frank Molina ein geplantes Konzert im hessischen Viernheim, zu dem auch Nazis aus dem Saarland angereist waren, nicht wie geplant zu Ende spielen: die Polizei löste die Veranstaltung vorzeitig auf (Bericht bei swr.de, Pressemitteilung der Polizei bei presseportal.de).
Die NPD scheint indes fest vorzuhaben, die Niederlagen-Serie im kommenden Jahr weiter fortzusetzen. Anders lässt sich das Werbevideo der NPD Hessen mit den 3 braunen Zwergen (dokumentiert auf www.npd-blog.info) nur schwerlich deuten.

Mit dem Vorsatz, der NPD im Saarland und allen anderen Feinden der Freiheit auch 2008 kräftig in die braune Suppe zu spucken, wünschen wir allen, die auf der guten Seite stehen, eine nazifreie Feierei und einen guten Start ins neue Jahr!
Antifa Saar / Projekt AK
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